Keramikimplantate

Implantate (künstliche Zahnwurzeln) unter biologischen Gesichtspunkten

Aus biologischer Sicht ist es so, dass jedes Implantat im Kiefer weniger belastend für das Immunsystem ist  als jeder wurzeltote Zahn. Zu diesem Thema bekommen Sie eine ausführliche Broschüre zur Erläuterung in unserer Praxis.

Von einem wurzeltoten Zahn gehen immer Toxine ( Gifte) aus zerfallenem Eiweiß in die Umgebung des Zahnes ab. Diese Toxine beanspruchen das Immunsystem erheblich. Im Unterschied dazu werden solche Toxine von Implantaten nicht freigesetzt.

Aus der Immunologie wissen wir, dass unser Abwehrsystem auch auf geringe Mengen störender Substanzen reagiert. So bekommen einige Menschen schwere körperliche Reaktionen durch einen harmlosen Wespenstich oder durch Pollen in der Luft, die wir noch nicht einmal sehen können oder andere durch das Essen einer winzigen Erdnuss. Diese Phänomene zeigen deutlich, dass wir es beim Immunsystem mit einem hochspezialisierten  System zu tun haben. Die Annahme, dass dieses auf die Freisetzung von Toxinen durch wurzeltote Zähne nicht reagiert, ist durch nichts bestätigt oder auch nur logisch nachvollziehbar.

Eine biologisch konsequente Vorgehensweise ist, auf solche Störherde zu verzichten. Andernfalls muss akzeptiert werden, dass ein solcher Zahn einen Umweltreiz darstellt (er gehört nicht mehr zum biologischen System), der früher oder später zu massiveren Störungen im Immungeschehen des Organismus führt.

TITANIMPLANTATE: seit Jahrzehnten gut bewährt in Standardsituationen 

KERAMIKIMPLANTATE sind inzwischen soweit entwickelt, dass sie im biologischen Sinne den höchsten Standard darstellen. Sie sind vollständig reizlos für den Körper bezogen auf die Materialeigenschaften.

Implantationen verlaufen in der Regel unkompliziert und ohne Beschwerden nach dem Eingriff. Da die Materialtechnik für Keramik noch nicht zur selben Zeit entwickelt war, wie die Technik zur Titanverarbeitung, haben wir für Keramikimplantate allerdings noch keine Langzeitergebnisse wie für das Titan. Wir müssen dies bei der Wahl des Werkstoffes klar offenlegen.

Nach unserer Einschätzung gebührt jedoch den keramischen Werkstoffen die Zukunft, weil sie biologisch den höchsten Standard abbilden. Bernd Milbrodt hat aus diesem Grund sein eigenes Keramikimplantat entwickelt, in das all sein Wissen und seine Erfahrung als langjähriger Implantologe eingeflossen sind.

Keramik/Zirkon-Implantate

Bevor wir Implantate in den Kiefer einsetzen, kümmern wir uns darum, dass der dafür vorgesehene Knochenbereich optimal für die Aufnahme eines solchen Hilfsmittels vorbereitet ist. Für den Fall, daß nicht genug eigener Knochen vorhanden ist, stehen uns verschiedene Möglichkeiten der Augmentation (Knochenaufbau) zur Verfügung. Um auch hier größtmögliche Sicherheit zu haben, verwenden  wir  für die jeweilige Indikation die unter allen Aspekten erfolgversprechendsten Materialien, um die maximale Sicherheit und größtmögliche Erfolgswahrscheinlichkeit zu erlangen.

Für viele Patienten ist das Thema Implantate mit Ängsten vor großen und womöglich schmerzhaften Operationen verbunden. Durch unsere Ausbildung in medizinischer Hypnose können wir schon im Vorfeld wie auch während der Behandlung darauf eingehen, diese Ängste lösen und Ihnen eine entspannte und angenehme Operation ermöglichen. Inbesonderen Fällen können wir auch eine Behandlung unter Vollnarkose vermitteln. 

Sprechen Sie uns gerne darauf an!

Unter anderem mit pflanzlichen und homöopatischen Heilmitteln unterstützen wir die Wundheilung, beseitigen  eventuelle Restenzündungen des Knochens und verbessern seine Fähigkeit, das Implantat anzunehmen und stabil zu integrieren.

Insbesondere bei Menschen, die mit Unverträglichkeiten oder Allergien zu tun haben, können wir vor der Implantation alle Materialien, die dabei zur Verwendung kommen sollen auf Ihre Verträglichkeit testen. Dazu nutzen wir neben der kinesiologischen Testung u.a.auch Laboruntersuchungen wie z.B. den Lymphozytentransformationstest (LTT). Dies gibt uns und Ihnen Sicherheit.

Mehr dazu unter:
http://www.deguz.de/fachkreise/fachinformationen/titan-und-titanunvertraeglichkeit.html

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